IWF

2011

  • August: Brondolo, J. Taxing Financial Transactions – An Assessment of Administrative Feasibility. IMF Working Paper 11/185
  • 6.4. Dominique Strauss-Kahn kritisiert Washington Consensus und will eine FAT zur Verminderung der Kluft zwischen Reich und Arm (Mehr...)

2010

  • August: Ein Arbeitspapier des Fiscal Affairs Department zeigt, dass die Diskussion zum Thema Finanztransaktionssteuer auch im IWF noch nicht abgeschlossen ist. 
  • Juni: Der Schlussreport enthält keine überraschende Veränderungen zum Interim Report. Auf dem G20 Gipfel in Toronto, für den dieser Report erstellt wurde, spielt er keine Rolle.
  • 21.4. Der „Interim Report for the G20“ mit dem Titel „A fair and substantial contribution by the financial sector“ wird durch Indiskretion vorzeitig bekannt. Er fordert eine Art Bankenabgabe und eine Steuer auf Profite und Vergütungen. Eine Finanztransaktionssteuer wird kurzfristig nicht befürwortet, aber Formulierungen auf S. 15-18, die sich mit diesem Instrument befassen, lassen mittelfristig Perspektiven offen.

Detaillierte Informationen zum Verlauf des Konsultationsprozesses und den Stand des Prüfungsauftrags, den der IWF durch den Pittsburgh-Gipfel erhalten hat, finden Sie auf einer extra eingerichteten Website des IWF mit dem Titel „Update on Financial Sector Tax Consultation.“

2009

  • 23.11. In einer Rede kündigt Strauss-Kahn an, dass der Prüfungsauftrag des G20 Gipfels in der Tat auch „financial sector taxes“ umfasst und dass er dies für einen „interesting issue“ betrachtet. „There are a number of ways to think about this, and we will look at it from various angles and consider all proposals.“
  • 9.11. Im Anschluss an das G20 Treffen in St. Andrews lehnt IWF Chef Dominique Strauss-Kahn die von Premier Brown vorgetragenen Forderung einer Finanztransaktionssteuer ab. Er betont aber, es bestehe Einigkeit zwischen dem IWF und Brown, dass Banken an künftigen (!) Rettungsaktionen für den eigenen Sektor beteiligt werden sollen. Er schlägt stattdessen eine Risikoabgabe bei 'bestimmten Geschäften' vor.